Alpaka Paradies

Warum Alpakas?

Alpaka als Nutztier

In der Vorzeit wurden Alpakas in ihrer ursprünglichen Heimat,
den Anden, vorrangig zur Fleischproduktion gehalten.
Ein Wandel zugunsten der Wollproduktion lässt sich
jedoch bereits 500 n. Chr. nachweisen.

Etwa seit 1979/80 finden wir diese Tiere in zunehmender
Zahl in verschiedenen Ländern außerhalb Südamerikas.
Ihre Wolle zählt zu den hochwertigsten und wird nicht
umsonst „das Vlies der Götter" genannt.

Im Zeitalter der allergiegeplagten Menschheit findet auch
unter diesem Aspekt die Alpakawolle mehr und mehr Zuspruch,
da sie für Allergiker, Rheuma- und Gichtkranke
ausgesprochen geeignet ist.

Alpaka als Heim- Begleit- und Freizeittiere

Schon ihr Äußeres lässt die Herzen vieler Kinder und Erwachsener höher schlagen, wenn sie dich neugierig mit ihren großen, dunklen Augen ansehen. Zudem strahlen diese Tiere große Anmut aus.

Auf Hektik und Stress reagieren sie sehr empfindlich. Daher zwingen sie einen direkt zur Ruhe und Gelassenheit. Diese Ausstrahlung der Alpakas nutzt man daher auch schon zu therapeutischen Zwecken. Leinenführige Alpakas begleiten vielerorts Gruppen auf Wanderungen und sind für Groß und Klein immer ein freudiges Erlebnis.

Obwohl Alpakas keine Kuscheltiere sind und Streicheleinheiten eher weniger lieben, so sind sie dennoch sehr
zutraulich und neugierig.

Alpakas sind in Ihrer Haltung unter Beachtung gewisser Schwerpunkte bescheiden, unkompliziert und anpassungsfähig.
Kann man ihnen genügend Auslauf und gute Weidefläche zur Verfügung stellen, so sind die Haltungskosten sehr überschaubar.

Im Gegensatz zum Beispiel zu Schafen verteidigen sich Alpakas gegen natürliche Feinde in der Natur und liefern eine wesentlich höhere Wollqualität. Sie sind sehr sauber und richten sich Mistplätze ein, was für den Halter weniger Arbeit und somit mehr Freizeit bedeutet.